„Vielfalt macht uns stärker“ – Projekte im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus

Als der SC Preußen im Februar 2020 auf die Würzburger Kickers traf, rückte das Sportliche schnell in den Hintergrund. Ein Zuschauer hatte den Würzburger Spieler Leroy Kwadwo rassistisch beleidigt. Das übrige Publikum reagierte, identifizierte den Täter für die Ordnungskräfte und setzte mit lauten Gegenrufen ein klares Zeichen: Im LVM-Preußenstadion ist kein Platz für Rassismus.
Ein Credo, so selbstverständlich, dass es natürlich in das Leitbild des Clubs aufgenommen wurde. Und ein Credo, das kein bisschen an Relevanz verloren hat, sondern tagtäglich gelebt werden muss. Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus hat die DFL daher zum TOGETHER!-Aktionsspieltag aufgerufen. Bereits im Vorfeld der Partie gegen den 1. FC Magdeburg hat der SC Preußen gemeinsam mit seinen Partnerschulen und der Stadt Münster in verschiedenen Workshops Lehrkräfte und auch Jugendliche für das Thema sensibilisiert. Beide Projekte wurden beim Heimspiel am Sonntag vorgestellt und stehen sinnbildlich für die antidiskriminierende Haltung, mit der sich jede Adlerträgerin und jeder Adlerträger zu identifizieren hat.
Fotocredits: SC Preußen Münster
