Herbert Hainer: „Vielfalt bereichert jede Gemeinschaft“

Bevor die Pressekonferenz zur sechsten Auflage des „Giro di Monaco“ begann, warf Jovana Damnjanović Herbert Hainer auf dem Kurt-Landauer-Platz über den Dächern Münchens einen Ball zu: „Lassen Sie uns ein paar Körbe machen“, sagte die Stürmerin der FC Bayern-Frauen – Basketball als Warm-Up, vom Präsidenten und einer Fußballerin: Ein schönes Bild, wie vielfältig Sport sein kann. Der Deutsche Meister unterstützt auch in diesem Jahr den Benefizlauf der Begegnungsstätte „Bellevue di Monaco“, bei dem am 17. Mai ab 10 Uhr auf dem Münchner Altstadtring zugunsten Geflüchteter Runden gedreht werden. Im Vorjahr waren über 10.000 Münchnerinnen und Münchner am Start, das Spendenziel von 125.000 Euro wurde erreicht.
Hainer erklärte im Beisein des neuen Oberbürgermeisters und Schirmherren Dominik Krause, warum der FC Bayern den Giro mit seiner Initiative „Rot gegen Rassismus“ schon seit vielen Jahren unterstütze: „Es ist bemerkenswert und beispiellos, wie sich das ,Bellevue di Monaco‘ und Till Hofmann um die Stadtgesellschaft verdient machen – und sich vor allem für Weltoffenheit, Toleranz und Diversität einsetzen. Auch unser Verein vertritt diese Werte mit Nachdruck.“ Wenn der Club mit „Rot gegen Rassismus“ Workshops veranstalte oder Schulen besuche, so der Präsident, „gehen wir oft unsere Mannschaftsaufstellungen durch. Dann streichen wir alle aus der Startformation, die Migrationshintergrund haben. Plötzlich fehlen ein Harry Kane, ein Michael Olise, ein Dayot Upamecano, ein Vladimir Lucic im Basketball – oder auch eine Jovana Damnjanović, obwohl sie seit 13 Jahren in Deutschland lebt.“ Schnell werde so klar, „wie alleine wir dastehen würden – und wie es um ein Team bestellt wäre ohne Vielfalt“.
Fotocredits: Giro di Monaco

