
Selbst wo Mauern trennen, bringt der Fußball die Menschen zusammen. Seit einigen Jahren engagiert sich die FC-Stiftung in der JVA Ossendorf. Das Training soll die isolierten Häftlinge zusammenbringen und ihnen dabei helfen, sich wieder besser in die Gesellschaft einzugliedern.
Unzählige Male am Tag drückt der Pförtner den Knopf und öffnet das Tor für die Besuchenden. Dahinter steht eine Beamtin, die durch das Labyrinth des Gefängnisses führt. Ohne sie käme man nicht weit, denn hinter jedem der langen Gänge wartet eine neue Stahltür. Es ist still – einzig der dicke Schlüsselbund der vorausgehenden Beamtin klimpert. Die gelbe Farbe an den Wänden blättert an vielen Stellen bereits ab. Fenster gibt es keine. Nur durch die einzig offenstehende Seitentür fällt etwas Tageslicht ein. Dort geht es zum Sportplatz.
Fotocredits: 1. FC Köln

