Vom Vergessen und Erinnern: Spurensuche im östlichen Polen

Im März 2026 reiste eine Gruppe aus Mitarbeitenden der DFL, von Clubs und Fanprojekten sowie von Makkabi Deutschland in die Region Lublin im Osten Polens, um sich intensiv mit der Geschichte des Holocaust auseinanderzusetzen. Sie folgen den Spuren jener Menschen, die von den Nationalsozialisten dorthin deportiert und ermordet wurden – darunter auch zahlreiche Mitglieder, Spieler und Funktionäre heutiger Bundesligisten.
In der öffentlichen Wahrnehmung steht oft Auschwitz-Birkenau im Mittelpunkt. Doch viele Tatorte des Holocaust sind heute nahezu vergessen. Die DFL-Bildungsreise führte die Teilnehmenden in die vielen Deutschen weitgehend unbekannten ehemaligen Mordlager Sobibor und Belzec sowie das Konzentrationslager Lublin-Majdanek. In dieser Region wurden 1942 und 1943 über 1,8 Millionen Jüdinnen und Juden umgebracht – fast ein Drittel aller Holocaustopfer, die meisten aus Polen.
Fotocredits: Dennis Ewert
