„Im Schatten von Auschwitz“: BVB erinnert an Opfer des Holocaust

Auschwitz steht wie kein anderer Ort für den millionenfachen, systematisch organisierten Mord der Nationalsozialisten an Jüdinnen und Juden sowie an weiteren verfolgten Gruppen. Die Befreiung des Vernichtungslagers am 27. Januar 1945 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2005 zum Internationalen Holocaust-Gedenktag. Borussia Dortmund erinnert seit vielen Jahren an dieses Datum – mit dem „Tag gegen das Vergessen“. Denn für tausende Opfer begann der Holocaust in Dortmund. Allein am 30. April 1942 wurden 791 Jüdinnen und Juden aus der Stadt deportiert. Keiner von ihnen kehrte zurück.
Lange Zeit war dieser Tag aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Erst ein 2012 von der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache herausgegebenes Buch sowie ein zeitgleich errichtetes Denkmal rückten die Ereignisse wieder ins Bewusstsein der Stadt. Der damalige Sportplatz und die Turnhalle von Eintracht Dortmund auf dem späteren Gelände der Continental-Versicherung an der Eintrachtstraße dienten als Sammelstelle für Jüdinnen und Juden aus Dortmund und dem Regierungsbezirk Arnsberg.
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