Holocaust-Gedenken: Wer war Louisa Elias?

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages erinnert der FC St. Pauli beim Heimspiel gegen Leipzig an in der NS-Zeit verfolgte, deportierte oder ermordete Sportler*innen aus der eigenen Vereinsgeschichte. Damit möchte der Verein ein klares Zeichen setzen gegen das Vergessen und für eine aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit.
Louisa Elias, genannt „Lieschen“, wurde am 30. Oktober 1913 in Hamburg geboren. Sie wuchs als jüngste Tochter von neun Geschwistern in der Neustadt im Hertz-Joseph-Levy-Stift am Großneumarkt 56 auf. Voraussetzung für das Wohnen der Familie Elias in dem Stift war ein streng religiöses Leben nach orthodoxen Riten. Gemeinsam mit ihren Schwestern besuchte sie die Israelitische Töchterschule in der Karolinenstraße 5.
Fotocredits: FC St. Pauli

