Heimspiel gegen Hertha wird Inklusionsspieltag

Wenn Stadionsprecher Peter Hauskeller am Samstagabend die Vornamen unserer Startelf für das Heimspiel gegen Hertha BSC verliest, werden an die 30.000 Kehlen lautstark mit den Nachnamen antworten. „Niklas“ – „Hauptmann“ zum Beispiel oder „Robert“ – „Wagner“. Bei dem einen oder anderen kommt vielleicht noch ein „Fußballgott“ von den Rängen hinterher. Die Stimmung wird aufgeheizt sein, unter Flutlicht noch dazu, voller Vorfreude auf den baldigen Anpfiff.
Für einen kleinen Teil der Zuschauerinnen und Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion wird dann vielleicht der Boden beben, hören aber werden sie nichts. Seit dieser Saison wird die Aufstellung auf der Stadionleinwand deshalb auch in Gebärdensprache übersetzt, genauso wie kurz darauf der „12. Mann“. Dynamo ist für alle und soll für jeden und jede erlebbar sein, ganz egal, ob er oder sie gehörlos, mit einer Sehbehinderung oder im Rollstuhl ins Stadion kommt.
Fotocredits: SG Dynamo Dresden
