Gemeinsam für ein sicheres Stadion

Unter dem Motto „Hinschauen statt Wegsehen“ gehen wir mit dem Schutzkonzept „Wo ist Lotte?“ nun schon seit drei Jahren einen wichtigen und konsequenten Schritt, um das Olympiastadion für jeden Menschen zu einem sicheren Ort zu machen. Das Konzept richtet sich an alle, die während eines Spieltags diskriminierende, übergriffige oder belästigende Situationen erleben oder beobachten. Im Zentrum steht ein betroffenenzentrierter Ansatz: Menschen, die Hilfe brauchen, sollen diese schnell und diskret erhalten. Seit der Einführung in der Saison 2022/23 entwickelt sich das Konzept stetig weiter.
Die praktische Umsetzung des Schutzkonzepts findet Spieltag für Spieltag statt. Bei Partien im Olympiastadion sind mobile Teams im Umlauf der Spielstätte unterwegs. Die Freiwilligen tragen gut erkennbare, pinke Westen, hören zu, begleiten und leisten erste Unterstützung. Mit dem Code „Wo ist Lotte?“ können sich Betroffene in oder nach unangenehmen Situationen an sämtliches Stadion- oder Hertha-Personal wenden. Ein fester Rückzugsort ergänzt zusätzlich das Angebot. In Block O/Loge 28 gibt es einen geschützten Raum, um zur Ruhe zu kommen und sich von Psychologinnen betreuen zu lassen – all das in einem sicheren und diskreten Umfeld.
Fotocredits: Hertha BSC

