Erinnerungstag im deutschen Fußball

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. 81 Jahre später gedenken zahlreiche Vereine in Deutschland den Opfern und machen mit verschiedenen Aktionen klar und deutlich, dass sich solche Gräueltaten nie wiederholen dürfen. Auch die Sportgemeinschaft beteiligt sich unter dem Motto „es waren unsere Nachbarn“.
Die Shoah begann nicht mit dem Bau von Gaskammern und Konzentrationslagern, nicht mit Massenerschießungen und Todesmärschen, sie begann auch nicht mit den unmenschlichsten Foltermethoden. Ihr Start kam schleichend mit Propaganda, systematischer Ausgrenzung und der Einteilung in würdiges und unwürdiges Leben. Daran hatte auch der Sport seinen Anteil. Das NS-Regime nutzte ihn als Propagandamittel, um Arbeitsmoral und Kriegstüchtigkeit zu steigern. Über die Olympischen Spiele 1936 etwa wurde Macht demonstriert und die tödliche Ideologie des Nationalsozialismus in den Köpfen verankert.
Fotocredits: SG Dynamo Dresden

