Borussia verbindet im BORUSSEUM: Entdeckt die andere Geschichte des Sports

Was wir heute selbstverständlich Sport nennen – auch den Fußball – war lange ein Privileg einiger weniger. Ende des 19. Jahrhunderts gründeten Gentlemen Klubs und Ligen, maßen Leistungen in Zentimetern und Sekunden und spielten um Meisterschaften und Pokale. Doch auf dem Platz standen fast ausschließlich Angehörige der gesellschaftlichen Elite. Arbeiter, Frauen, Zuwanderer und andere Gruppen mussten sich ihren Platz im Sport erst erkämpfen – und einige tun es bis heute. Am 28. Mai 2026 findet dazu im Rahmen der Reihe „Borussia verbindet im BORUSSEUM“ eine Lesung mit dem Autor Martin Krauss aus seinem Buch „Dabei sein wäre alles“ statt.
In seiner Lesung nimmt Martin Krauss Euch mit in jene Kapitel der Sportgeschichte, die selten erzählt werden. Er erinnert an die Blackburn Olympics, die 1883 als erster reiner Arbeiterverein den FA-Cup gewannen und damit die großbürgerlichen Old Etonians herausforderten. Deren Reaktion war ein Rückzug aus dem Wettbewerb – ihr Fußball sollte kein „Proletensport“ werden, der von „wilden Massen“ gespielt wird.
Fotocredits: Borussia Dortmund
