Bis 12. April: Ausstellung „Jüdische Identität im Fußballstadion“ wird verlängert

Seit Juli vergangenen Jahres beleuchtet eine Ausstellung in Rendsburg die jüdische Geschichte und Identität im Fußball und zeigt, wie sich Profivereine heute für ihre satzungsgemäß verankerten Werte einsetzen. Neben Rekordmeister FC Bayern München sind auch die Nordclubs Werder Bremen, Hamburger SV, FC St. Pauli und Holstein Kiel Teil dieser Ausstellung. Ursprünglich sollte die Ausstellung bis zum 1. Februar geöffnet sein, wurde nun aber aufgrund der positiven Resonanz bis zum 12. April verlängert.
Die Ausstellung basiert auf einer gleichnamigen Schau des Jüdischen Museums Wien. Das Museum im Zentrum von Rendsburg um Museumsleitung Jonas Kuhn und Mirjam Gläser, zuständig für Bildung und Vermittlung, zeigt in dieser Ausstellung, welche Rolle das Judentum im Fußball historisch spielte und auch heutzutage einnimmt. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl einzelne Persönlichkeiten, wie der jüdische Kaufmannssohn und Fußballfunktionär Kurt Landauer, der Aufgrund seiner Herkunft von den Nationalsozialisten verfolgt und nach seinem Tod zum Ehrenpräsidenten des FC Bayern München ernannt wurde, als auch der Umgang von Fangruppen mit jüdischen Begriffen und Symbolen.
Fotocredits: Holstein Kiel

