Bolzplatzkultur auf Schalke: Wo Gemeinschaft wächst und Träume beginnen

Bolzplätze sind weit mehr als nur Spielflächen. Sie stehen für Bewegung, Begegnung, Teilhabe und Regeln, die im gemeinsamen Spiel entstehen. Und für ein Miteinander, das Kinder und Jugendliche stark macht. Dass die Deutsche UNESCO-Kommission die Bolzplatzkultur nun als immaterielles Kulturerbe würdigt, zeigt: Bolzplätze sind ein wichtiges Stück Alltags- und Ruhrgebietskultur. Auch auf Schalke wird diese Kultur seit vielen Jahren gelebt: Gemeinsam mit der RAG-Stiftung hat der S04 zuletzt fünf Bolzplätze in der Region reaktiviert und modernisiert.
Im Ruhrgebiet besitzen Bolzplätze eine besondere Bedeutung: Seit Jahrzehnten prägen sie den Alltag vieler Familien. Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprache kommen hier zusammen und lernen dabei Rücksicht, Fairness sowie Verantwortung füreinander. Auf Bolzplätzen wird frei und selbstorganisiert gespielt – Regeln entstehen im gemeinsamen Tun und werden immer wieder neu ausgehandelt. Genau diese Offenheit, Kreativität und Teilhabe machen den besonderen Wert der Bolzplatzkultur aus. Der Bolzplatz mitten im Wohngebiet ist damit weit mehr als ein Treffpunkt: Er ist für viele Kinder und Jugendliche eine Schule des Lebens.
Fotocredits: FC Schalke 04
