
FC-Obdachlosensport schenkt Teilnehmenden viel Freude
Weil Obdachlose oft einen erschwerten Zugang zur Grundversorgung haben und stark unter sozialer Ausgrenzung leiden, hat die FC-Stiftung den FC-Obdachlosensport ins Leben gerufen. Jede Woche besucht eine Übungsleitung der FC-Stiftung die Kontakt- und Beratungsstellen des Sozialdienst Katholischer Männer Köln (SKM), um mit den Teilnehmenden verschiedene Ballsportarten auszuprobieren und gezielte Übungen für die Muskulatur und Mobilität zu machen.
„Das wöchentliche Training gehört inzwischen zu meinem Alltag und gibt mir ein bisschen Struktur. Ich freue mich jede Woche auf diesen Termin“, erklärt Teilnehmer Mark (Name geändert). Vor neun Jahren verliert er erst seinen Job, kurz darauf seine Wohnung. Zunächst kommt er häufig bei Freunden auf der Couch unter, doch mit der Zeit fühlt er sich damit nicht mehr wohl und merkt, dass seine Freunde beginnen, sich von ihm abzuwenden. Immer häufiger gibt es Gründe, aus denen er nicht mehr bei ihnen übernachten darf. Wenig später landet er auf der Straße. Heute gehört ein Besuch in den Kontakt- und Beratungsstellen für den 43-Jährigen zu seinem Alltag. Dort kann er der Straße für ein paar Stunden entfliehen, duschen, etwas essen und Unterstützung durch die Sozialarbeitenden erhalten.
Fotocredits: 1. FC Köln